Erwin Panofsky. Ikonologie.
Zum Problem der Beschreibung und Inhaltsdeutung von Werken der bildenden Kunst (Logos, 21, 1932, 103-119) Der Aufsatz versucht Ikonographie zu erläutern und hermeneutisch zu begründen. Laut Herausgeber ist der Aufsatz in seiner erweiterten Fassung weltweit als programmatische methodische Grundlegung der Ikonographie und Ikonologie rezipiert worden. Die Problematik der kunsthistorischen Deutungsarbeit wird dabei in drei Gegenstände der Interpretation gesplittet: 1.Phänomensinn (nochmals unterteilt in Sach- und Ausdruckssinn), 2. Bedeutungssinn und 3. Dokumentationssinn (Wesenssinn). Wobei Interpretation ansich schon als problematisch ausgewiesen wird, Panofsky bezieht sich dabei auf Heidegger und den Moment der Gewalt, der jeglicher Interpretation angetan wird/werden muss. Interessant sind dabei die subjektiven Quellen und dazugehörige objektive Korrektive der Interpretation: 1. Phänomene > Vitale Daseinserfahrung > Gestaltungsgeschichte (Inbegriff des Darstellungsmöglichen) 2. B...
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